Mandelmus im Wehencocktail

Ich war etwas überrascht, als die Frage an mich herangetragen wurde, warum man Mandelmus in den sogenannten Wehencocktail mischt.

Vom Namen her war ich mit dem Begriff „Wehencocktail“ natürlich vertraut – allerdings dachte ich sofort an Rizinusöl. Eine kurze Recherche im Netz förderte eine Vielzahl an Rezepten zur Zubereitung eines solchen Gemischs zu Tage. Allerdings habe ich auch viele kritische Beiträge gelesen.

Typischerweise ist neben Rizinusöl, Sekt und einem süßen Saft (zum Beispiel Pfirsich- oder Aprikosensaft) auch Mandelmus enthalten.

Eine schlüssige Antwort auf die Frage, warum man Mandelmus in den Cocktails mischt, habe ich jedoch nicht gefunden!

Ich kann mir das eigentlich nur ganz profan über die Inhaltsstoffe von Mandelmus und den guten Geschmack erklären.

Wer schon einmal Rizinusöl einnehmen musste, der weiss, dass der Geschmack sehr eigenwillig/unappetitlich ist.

Mandelmus enthält eine Menge Mineralien und auch wichtige Vitamine, die der menschliche Körper in jedem Fall braucht. Für schwangere Frauen ist zum Beispiel Folsäure sehr wichtig – und die ist in Mandeln auch enthalten. (Mehr Infos zu Folsäure in der Schwangerschaft.)

Die Konsistenz ist in der Regel irgendwo zwischen flüssig und fest – daher lässt es sich gut mit Wasser oder Saft mischen. Zudem schmeckt Mandelmus leicht süßlich und überdeckt damit den unangehmen Geschmack des Rizinusöls.

Wichtig: Bitte nehmt Rizinusöl beziehungsweise einen Wehencocktail nicht leichtfertig ein. Handelt immer in Rücksprache mit eurem Arzt und/oder eurer Hebamme.

Mehr Infos zu Rizinusöl und der Verwendung im Wehencocktail findet ihr bei einem anderen Projekt von mir.

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